Impressionen von der Gothaer Augustinerkirche (2004)

Zurück zur Seite "Auf den Spuren Gallettis in Gotha 2004"

Die Augustinerkiche zwischen Augustinerstraße und Jüdenstraße ist vom Stadtzentrum (Hauptmarkt) in wenigen Minuten zu zu erreichen. Das Augustinerkloster wurde um 1216 als Zisterzienser-Nonnenkloster gegründet, später von den Augustinermönchen übernommen. 1258 gründeten sie hier das erste Augustinerkloster Thüringens. Im Jahre 1366 wurde die Kirche neu- und in ihrem Inneren umgebaut. Martin Luther, selbst Augustinermönch, hat zwischen 1515 und 1524 mehrmals hier gepredigt.
Externer Link: Augustinergemeinde Gotha

Vom Kirchenschiff aus führt eine Tür zum Kreuzgang um den einstigen Klosterhof, einst Ort der Einkehr und Besinnung der Augustinermönche, heute im Sommer eine beliebte Konzertstätte. Sehenswert sind u. a. Kreuzgewölbe mit verzierten Schlußsteinen. Im Kreuzgang befinden sich verschiedene Grabdenkmale, darunter die von Johannes Myconius und von Johann Galetti

Links: Grabstein von Friedrich Myconius (1490-1546), ein Freund und Luthers und Superintendent in Gotha. Reformator Myconius förderte die hier ansässige Lateinschule, der Vorläufer jenes Gymnasiums, an dem später Galetti lehren sollte.

Rechts: Grabstein von Johann Georg August Galletti (1750-1828). Das Grab befand sich ursprünglich auf dem 1874 aufgegebenen "alten Gottesacker", das Grabmal befindet sich seit 1904 im Kreuzgang der Augustinerkirche.


Auch sonst ist die Augustinerkirche einen 
Besuch wert, hier die 1993 erneuerte Orgel
mit einem Prospekt (Fassade) von 1692 ...


... und ein Detail aus der barocken
Fürstenloge
aus gleicher Zeit mit dem 
Sachsenwappen und Wettiner Löwen.

Zurück zur Seite "Auf den Spuren Gallettis in Gotha 2004"


Nach oben

Sitemap